Abschiedsschmerz
Abschiedsschmerz
Gedicht vom stillen Übergang in den Herbst
Wenn der Sommer geht, bleibt oft ein leiser Schmerz zurück. Dieses Gedicht erzählt von der stillen Schönheit des Übergangs – von welken Blumen, langen Schatten und der Erinnerung an warme Tage. Es ist ein Text zum Innehalten, zum Nachfühlen und zum Wiedererkennen eigener Abschiede zwischen Sommer und Herbst
Abschiedsschmerz
Der stille Übergang in den Herbst
Der Sommer schleicht sich leise fort.
Er streicht den Abschiedsschmerz
aus seiner Zeit, stumm, ohne Wort.
Ich winke. Traurig weint mein Herz.
Er nimmt all die Gedanken mit
an Sonnenseligkeit
und schreitet fort mit schnellem Schritt,
lässt uns zurück in unsrer Zeit.
Ihm folgt das Licht. Die Sonne zieht
die Schatten endlos lang.
Es scheint, als ob sie zögernd flieht
in einem steten Drang.
Es ist ein Abschied nur auf Zeit.
Im Herzen bleibt er da,
versteckt im warmen Sehnsuchtskleid,
und ist uns so stets nah.
© Elke Bräunling
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