Ein Herbstspaziergang

Fantasiereise im Herbst – Eine entspannende Atempause in der herbstlichen Natur

Ein trüber Herbsttag ist heute. Nach dem stürmischen Regenwetter ist nun der Nebel gekommen. Draußen ist es ungemütlich kalt und dunkel.
Dunkel fühlst auch du dich ein bisschen. Nach dem anstrengenden Tag hast du dir einen hellen, bunten freien Nachmittag gewünscht.
„Schade“, murmelst du. Dann schaust du auf das Bild des Kalenders an der Wand. Es ist das Oktoberbild und es ist bunt. Durch Wiesen führt ein Weg an Obstbäumen entlang zum Waldrand. Mit ihren glänzenden Früchten und den gelben, rostbraunen und roten Blättern locken dich die Bäume in die bunte Herbstlandschaft.
Du schließt du die Augen und träumst dich in das Bild hinein.
Schon stehst du auf dem Weg neben einem Apfelbaum, zu dessen Füßen viele kleine rotgelbe Äpfel liegen.
Warme Strahlen malt die Sonne auf das gelbbraune Laub des Baumes, auf den Weg und auch auf dich.
Du spürst, wie die Sonnenstrahlen dein Gesicht streicheln. Es fühlt sich gut an und hell und warm.
Und nun fühlst auch du dich gut und hell und warm.
Und bunt. Herbstbunt fühlst du dich.
Du bückst dich, nimmst einen roten Apfel, reibst ihn mit dem Ärmel deines Pullovers glänzend sauber und beißt hinein.
Hm! Wie köstlich er schmeckt! Nach der Süße der Sonnenstrahlen.
Und wie er duftet! Nach Herbst.
Du schnupperst. Überall kannst du den Herbst hier riechen.
Langsam gehst du weiter auf das Wäldchen zu. Erste Blätter, gelbe, braune, rote schmücken den Weg mit ihrem fröhlichen Bunt.
Dir scheint, als lächelten sie dir im Licht der Herbstsonnenstrahlen zu.
Du lächelst auch und fühlst dich heiter und beschwingt.
Sanft und ganz sacht trudeln weitere Blätter von den Bäumen. Es ist, als tanzten sie für einen Moment in der Luft, bevor sie mit elegantem Schwung zu Boden gleiten.
Ganz still ist es ringsum. So still, dass du meinst, das leise Klacken der trockenen Blätter, die vor dir auf dem Weg oder auf der Wiese landen, zu hören. Klack! Klack!
Ab und zu knackt es lauter. Nüsse sind’s, Eicheln, Bucheckern und Kastanien, die zu Boden fallen. Klack! Klack!
„Klack! Klack!“, murmelst auch du.
Du lehnst dich an den Stamm einer Kastanie, zu deren Füßen zwischen gelbbraunen Blättern und Stachelhüllen viele glänzende Kastanienfrüchte liegen.
Hier genießt du die kleine, stille bunte Welt hier oben am Rande des Herbstwaldes.
Sonnenstrahlen wärmen dein Gesicht. Du spürst die Wärme der Sonne.
Angenehm warm ist dir.
Tief atmest du den würzigen Herbstwaldduft ein.
Du atmest tief ein und aus und ein und aus.
Wie köstlich er duftet, der Herbst!
Du genießt noch ein Weilchen die Stille und die wärmenden Strahlen der Sonne und atmest tief ein und aus und ein und aus.
Ganz ruhig fühlst du dich nun und heiter.
Du denkst an die bunten lächelnden Blätter, die leise, ganz leise von den Baumkronen hinab zu Boden schweben.
Du lächelst auch und öffnest die Augen. Nun bist du wieder in deinem Zimmer … und du fühlst dich bunt und heiter und ruhig. Spürst du es?

© Elke Bräunling

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Oktoberwiese, Bildquelle ©  pasja1000/pixabay

 

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