Grillen mit Opa

Grillen mit Opa

Fröhliche Geschichte für Groß und klein


Titel + Illustration Grillfest ... Kinder, Gäste und opa mit einer Schale voller WürstchenMit Opa ist es oft sehr lustig, auch beim Grillen.

„Manche Menschen teilen Würstchen. Andere teilen Freude. Opa kann beides.“ 

Wenn Opa grillt, bleibt kein Würstchen übrig. Davon ist er überzeugt. Pia und Pit glauben das allerdings nicht. Doch Opa hat einen Plan, der die ganze Nachbarschaft einbezieht. Eine fröhliche Sommergeschichte über Grillwürste, Kartoffelsalat, Nachbarschaft und die Kunst, eine Wette auf ganz besondere Weise zu gewinnen.
Geeignet zum Vorlesen in Familien, für Grundschulkinder, Seniorengruppen, Demenzangebote und alle, die Geschichten über Nachbarschaft, Zusammenhalt und fröhliche Sommerfeste mögen. Mit Arbeitsmodul.

Inhalt
Grillen mit Opa
Einfache Kurzfassung
Fragerunde für Senioren
Wusstest du schon? Grillfeste früher
Sommerfeste von früher

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Grillen mit Opa

Heute hat Opa Pia und Pit zum Grillen im Gärtchen vor dem Haus eingeladen. Auch Nachbar Becker ist mit von der Partie. Nur Oma fehlt, aber bevor sie zum Treffen mit ihrer Freundin gefahren ist, hat sie für Opas Grillfest Kartoffelsalat, bunten Gartensalat und eine Schüssel mit Hackbällchen gestiftet. Und Opa hat die Grillwürstchen gekauft. Es sind sehr viele Würstchen, die gleich für zwei oder drei Grillfeste ausreichen.
„Kein Problem!“, sagt Opa. „Jeder mag meine Grillwürste und es werden bestimmt keine übrig bleiben. Wetten?“
„Wette gilt!“, ruft Pit. „Wenn du verlierst, musst du uns morgen wieder zum Grillen einladen.“
„Logisch“, sagt Nachbar Becker. „Damit wir dann die Würstchen, die heute übrig bleiben, aufessen.“
„Genau“, ergänzt Pia. „Und weil es so viele Würste sind, werden wir auch übermorgen grillen und überübermorgen … und überhaupt.“
„Und überhaupt“, sagt Opa, „seid ihr freche Lästermäuler, die sich noch sehr sehr wundern werden. Hoho!“
Er wendet sich wieder dem Grill zu, auf dem die erste Ladung Würste bruzzelt. Sie haben schon eine goldbraune Kruste und duften köstlich.
„Hmm!“, macht Opa. Er schnuppert. „Das Fest kann beginnen.“ Er klaubt eine Wurst vom Grill, legt sie mit einem Stück Tomate und zwei Gurkenscheiben auf eine Brötchenhälfte, gibt Ketchup und Majo dazu, klappt das Brötchen zusammen … und reicht es Frau Schmittbacher vom Haus gegenüber.
„Guten Appetit, Frau Nachbarin!“, sagt er. „Lassen Sie es sich schmecken. Und warten Sie: ich habe noch Grillwurstbrötchen für Ihren Mann und ihre Kinder. Und ja, auch an Ihre Schwiegermutter haben wir gedacht. … Augenblick!“
Schnell bedient Opa die Nachbarin, die ihn zuerst verdutzt, dann aber begeistert anstarrt. Das sieht Opa aber schon nicht mehr. Er hat ein neues Opfer entdeckt, dem er eine Wurst in die Hand drückt. Herr Opfermann vom Eckhaus hinten rechts. Opa kann ihn zwar nicht ausstehen, aber um eine Wette zu gewinnen, tut er alles.
„Opa schummelt“, sagt Pia. „Wir haben nicht gewettet, dass er seine Würste den Leuten auf der Straße schenkt.“
Pit nickt. „Gemein ist das.“
Nachbar Becker lacht. „Wer zuletzt lacht, lacht am längsten“, murmelt er und reicht Pia und Pit einen Teller. „Beeilt euch mit dem Essen! Wenn euer Großvater weiterhin so großzügig ist, wird bald nichts mehr übrig bleiben. Lasst es euch schmecken! Es sind wirklich ganz besonders leckere Würstchen.“
Das stimmt. Die Würstchen schmecken prima. Und auch Omas Salate und die Hackbällchen munden köstlich. Pia und Pit essen und essen, bis sie fast nicht mehr ‚papp‘ sagen können.
Und Opa verteilt weiter Würste an die Leute auf der Straße. Wie ein Loskäufer auf dem Jahrmarkt steht er da und ruft: „Würste! Leckere Grillwürste! Wer hat noch nicht, wer will noch mal? Kommt! Bedient euch!“
Und alle Nachbarn kommen und bedienen sich, ganz so, wie Opa es gesagt hat.
Es wird ein lustiges Grillfest, das allen großen Spaß macht. Es dauert dann auch nicht lange, und Opas Würste sind alle aufgegessen.
„Gewonnen!“, ruft Opa. „Hoho! Ich wusste, dass ich diese Wette gewinnen werde.“ Er stutzt, überlegt. „Worum haben wir eigentlich gewettet? Was ist mein Gewinn?“
„Über deinen Gewinn haben wir nicht gesprochen“, sagt Pit.
„Pech für dich!“, ruft Pia.
Opa grinst. „Na ja, dann esse ich jetzt wenigstens auch eine Wurst“, sagt er und streicht sich über den knurrenden Bauch.“Ihr glaubt gar, nicht wie hungrig es macht, Würstchen unter die Leute zu bringen.“
„Würstchen sind aus“, sagt Nachbar Becker, der an seiner dritten Wurst kaut. „Etwas Kartoffelsalat wäre noch da. Aber sonst …“
Opa seufzt. Er seufzt tief. Dann schnappt er sich die Kartoffelsalatschüssel und löffelt sie schnell leer. Es sieht aus, als hätte er Angst, jemand würde sie ihm wegnehmen.
„Omas Kartoffelsalat“, sagt er zwischen zwei Bisschen, „ist der köstlichste Kartoffelsalat. Er ist mit keinem Würstchen auf der Welt zu messen. Hmm! Und morgen …“
„Und morgen“, sagt Nachbar Becker, „grillen wir bei mir im Vorgarten und dann zeige ich euch, wie mein weltbester Kartoffelsalat schmeckt. Er ist noch viel …“
Aber halt, das mit Nachbar Beckers weltbestem Kartoffelsalat ist eine neue Geschichte. Für heute sind erstmal alle satt.

© Elke Bräunling

💬 Wenn Sie heute ein großes Gartenfest veranstalten würden – welches Gericht dürfte auf keinen Fall fehlen? 🌭🥗☀️😊

 

Illustration Grillfest ... Kinder, Gäste und opa mit einer Schale voller Würstchen

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Grillen mit Opa – einfache Kurzfassung

Opa hat Pia, Pit und Nachbar Becker zum Grillen eingeladen.
Es gibt viele Würstchen, Kartoffelsalat, Gartensalat und Hackbällchen.
„Es wird keine einzige Wurst übrig bleiben!“, behauptet Opa. „Wetten?“
Pia und Pit glauben das nicht.
„Die Wette verlierst du. Und Dann musst du morgen wieder grillen“, sagen sie.
Als die Würstchen fertig sind, macht Opa etwas Überraschendes.
Er verteilt Würstchen an alle Nachbarn.
Frau Schmittbacher bekommt welche.
Ihr Mann auch.
Sogar Herr Opfermann bekommt eine Wurst.
Immer mehr Nachbarn kommen vorbei.
Alle essen mit.
Pia und Pit finden, dass Opa schummelt.
Aber die Nachbarn freuen sich.
Es wird ein lustiges Fest.
Bald sind alle Würstchen aufgegessen.
„Gewonnen!“, ruft Opa stolz.
Doch dann merkt er, dass er selbst noch gar keine Wurst gegessen hat.
Zum Glück ist noch etwas von Omas Kartoffelsalat da.
Den isst er mit großem Appetit auf.
Alle müssen lachen.
Und Nachbar Becker kündigt gleich das nächste Grillfest an.
© Elke Bräunling

 

Fragerunde für Senioren

🍖 Über Grillen und Sommerfeste
1 Haben Sie früher gern gegrillt?
2 Was kam bei Ihnen auf den Grill?
3 Gab es Familienfeste im Garten?
4 Wer war bei Ihnen der Grillmeister?
🥗 Über Essen und Erinnerungen
5 Welchen Kartoffelsalat mochten Sie am liebsten?
6 Gab es ein Familienrezept, das besonders beliebt war?
7 Welche Speisen verbinden Sie mit Sommer und Urlaub?
8 Haben Sie früher für viele Gäste gekocht?
🏡 Über Nachbarschaft
9 Haben sich Nachbarn früher öfter gegenseitig besucht?
10 Gab es gemeinsame Feste in Ihrer Straße?
11 Kennen Sie noch Nachbarn, die immer alle eingeladen haben?
12 Was macht eine gute Nachbarschaft aus?
😊 Über Humor und kleine Schummeleien
13 Hat jemand in Ihrer Familie gern gewettet?
14 Haben Sie schon einmal eine Wette verloren?
15 Finden Sie, dass Opa fair gespielt hat?
16 Mussten Sie über Opas Idee lachen?
💛 Zum Abschluss
17 Was gefällt Ihnen an der Geschichte besonders?
18 Mit wem würden Sie lieber grillen: mit Opa oder Nachbar Becker?
19 Was gehört für Sie zu einem gelungenen Sommerfest?
20 Welches Essen würden Sie zu einem Grillfest mitbringen?

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Wusstest du schon? Grillfeste früher

Früher wurde nicht so häufig gegrillt wie heute. Ein Grillabend war oft etwas Besonderes und wurde sorgfältig vorbereitet. Man traf sich im Garten, auf dem Campingplatz oder bei Freunden. Oft brachte jeder etwas mit: Salate, Brot oder selbstgemachte Soßen.
Besonders beliebt waren Würstchen, Steaks und Kartoffelsalat. Viele erinnern sich noch an die ersten kleinen Holzkohlegrills, bei denen man geduldig warten musste, bis die Glut genau richtig war.
Grillfeste waren vor allem eines: ein Anlass, zusammenzukommen, zu erzählen, zu lachen und die Sommerzeit zu genießen. Und das sind sie oft auch heute noch.

Sommerfeste von früher

Viele Menschen erinnern sich gern an Sommerfeste im Garten.
Da wurden Tische unter Obstbäumen aufgestellt, Klappstühle herbeigetragen und Lampions aufgehängt. Kinder spielten Fangen oder Verstecken, während die Erwachsenen plauderten.
Manchmal wurde bis spät in den Abend zusammengesessen. Es wurde gegessen, gelacht und erzählt.
Vielleicht erinnern Sie sich auch an solche Feste?
Wer war dabei?
Was wurde gegessen?
Und welches Gericht durfte niemals fehlen?

 

 

Pinterestpin

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